Es war mal wieder Raceday. Beim Nibelungen Triathlon Xanten 2019. Eine Veranstaltung, die ich jedem nur ans Herz legen kann. Super Organisiert. tolle Strecke, schöne Finishline und ein toller See zum schwimmen.

Die Anfahrt

Von uns aus, wir kommen aus Oberhausen, ist Xanten in ca 45 Minuten mit dem Auto zu erreichen. Da am selben Tag meine Mutter Geburtstag hat, mussten wir das Auto etwas voller beladen als es für einen Triathlon üblich ist. Wenn wir schon einmal dort sind, können wir von dort auch direkt weiter zu meinen Eltern fahren. Es sind dann nur noch 15 Minuten fahrt.
Pünktlich zur Abfahrt zu Hause, wir hatten grade die Hunde ins Auto geladen, alle Sachen die man noch so braucht eingepackt und mein Rad auf dem Radträger auf der Anhängerkupplung befestigt, fing es an zu regnen. Na toll.
Innerlich fing ich an zu fluchen. Auf ein weiteres Regen Rennen, wie in Borken, hatte ich keine Lust.
Lust hin oder her, die Veranstaltung ist bezahlt und bei mir siegt dann meist der Geiz, dass ich kein Geld „wegwerfen“ möchte. Gestartet wird auf jeden Fall.

Einen Parkplatz haben wir super schnell gefunden. Da macht sich die Erfahrung des TuS Xanten bemerkbar. Die Veranstaltung fand zum 35. mal statt. Der Nibelungen Triathlon Xanten 2019 kann also auf eine lange Tradition zurück blicken. Super organisiert. Schnell das Rad in die Wechselzone bringen, den Neo wieder in den Rucksack stopfen. Richtig, mal wieder Neo Verbot, und ab zur Startlinie.

Schwimmen

Kurze Einweisung in den Ablauf und die Strecke bei der Wettkampf Besprechung. Noch eben mit einigen anderen Starten geschnackt – Peng – los geht es.

Das schwimmen verlief super. Ich konnte der großen Prügelei am Start ausweichen. Zumindest der am Start. Dann ging es unter einer kleinen Brücke durch, dort fing es dann an fies zu werden. Es wurde plötzlich gehalten, gezogen, gezehrt und geboxt. Was ist denn verkehrt bei den Leuten? Das soll doch Spaß machen. Es geht um die goldene Ananas. Naja, neben der Ruhm und der Ehre im Internet, was ja bekanntlich das höchste Gut unserer Zeit ist. 😉

Nach knappen 30 Minuten ging es aus dem Wasser raus. Ich bin zufrieden, dafür dass ohne Neo geschwommen wurde und die Strecke fast 100m zu lang war.

Radfahren

Also ab zum Rad. Helm auf, Startnummer um, los.
Mein Ziel war es ca 230 Watt zu treten. Da habe ich mich stur dran gehalten, auch wenn auf der Radstrecke von vielen Windschatten gefahren wurde. Hier nochmal ein großes Lob an die Kampfrichter, toller Job. Ihr habt gut durchgegriffen.
Sonst war das Radfahren unspektakulär. Es geht mit 2 Wendepunkten 5 Runden über die flache Landstraße. Es war windig, aber nicht zu sehr. Mit einem Schnitt von 37 km/h bin ich zufrieden. Man sagt, dass die Wendepunkte ca 1,5 – 2 km/h im Durchschnitt langsamer machen. Das stimmt mich noch fröhlicher.

Laufen

Der Kampf beginnt. Raus aus der Wechselzone, zwei Laufrunden mit jeweils fünf km gilt es zu absolvieren. Der erste km verflog. Im schnitt mit 4:20 min. Wow, das ist schnell. Zu schnell, wie sich bald rausstellen sollte. Die Beine waren schlagartig leer. Nach drei km begann ein Kampf.

Nur nicht gehen

hab ich mir immer wieder im Kopf gesagt. So pendelte sich der schnitt zwischen 4:50 und 4:45 Minuten pro km ein. An einer stelle etwas langsamer, da es dort eine Steigung rauf ging, die man jedoch kaum sehen konnte.

Zieleinlauf.

Endlich ist es da, das Ziel. Anzug zu, Brille hoch. Das Zielfoto soll ja auch schön werden.
„Lauf schneller, gib gas!“ höre ich von meiner Frau. Warum nur? mit einem Blick über die Schulter konnte ich sehen warum, da wollte mich im Ziel Einlauf dch noch jemand überholen.

So nicht, Freundchen!

Also nochmal Knallgas. Ab durchs Ziel. Ein tolles Rennen. Es hat Spaß gemacht. Wenn es sich mit der Saisonplanung für nächstes Jahr vereinbaren lässt, werde ich wieder kommen!

Bilder habe ich leider keine. Meine Frau war mit unseren Hunden beschäftigt und die vom Sportografen sind nicht so toll geworden, dass ich diese kaufen würde.


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